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Denkmalpflege

Ein altes Kloster wird wieder lebendig

Man sieht den Giebel des Langhauses aus der Frosch-Perspektive vor einem blauen, mit weißen Wolken verhangenen Himmel.
Man sieht das Kircheninnere mit dem Blick in Richtung des Chorraums, zu dem ein roter Teppich führt.

Für das Zisterzienserinnenkloster in Mühlberg (Elbe) entstand im 13. und durch Erweiterungen im 15. Jahrhundert eine Klosterkirche, die heute zu den wertvollsten Vertretern der Backsteingotik in Brandenburg zählt. Nachdem das Kloster 1542 im Zuge der Reformation aufgelöst wurde, wechselte es  mehrfach seine Besitzer. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgte u. a. die Ausmalung mit neogotischen Deckenmalereien nach Entwürfen August Oetkens (1868–1951), Professor für Ornamentzeichnen an der Technischen Universität Berlin. Mit dem Einzug der Ordensgemeinschaft der Claretiner im Jahr 2000 erhält das Kloster schließlich neues Leben und wird nach und nach saniert. Die Rudolf-August Oetker-Stiftung unterstützt dabei 2019 bis 2020 die Restaurierung des Innenraums der Klosterkirche.

Karte
Förderstatus: abgeschlossen 2020
Bundesland: Brandenburg
Ort: Mühlberg/Elbe
Förderbereich: Denkmalpflege