Zum Hauptinhalt springen
Ausstellungen

Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne

Zwei Personen betrachten zwei Landschaftsdarstellungen, die sehr ähnlich sind.

Ausstellungsansicht „Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne", Von der Heydt-Museum, Wuppertal, 16. Februar bis 18. Mai 2025

Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal widmet dem französischen Maler Maurice de Vlaminck (1876–1958) im Jahr 2025 die erste Retrospektive in Deutschland. Neben Henri Matisse (1869–1954) und André Derain (1880–1954) zählt Vlaminck zu den wichtigsten Vertretern des Fauvismus und wurde früh als Wegbereiter der Moderne gefeiert. Die Stilrichtung, die ihren Namen von dem Begriff „Fauves“ (deutsch: „die Wilden“) erhielt, war eine zunächst abwertend gemeinte Bezeichnung der zeitgenössischen Kunstkritik, die gegen die vereinfachende Malweise und Farbintensität gerichtet war.

Maurice de Vlaminck identifizierte sich wie kaum ein anderer mit dem Attribut der Wildheit und wehrte sich als Autodiktat gegen eine akademische Kunstauffassung. Die Ausstellung „Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne“ präsentiert einen Überblick über sein gesamtes künstlerisches Werk und zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden. Zahlreiche internationale Leihgaben ergänzen Werke aus der museumseigenen Sammlung und stellen Vlamincks Schaffen in einen größeren Kontext.

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini in Potsdam konzipiert, wo sie 2024/2025 zu sehen ist. Gemeinsam mit der Jackstädt-Stiftung, der Brennscheidt-Stiftung sowie der Stadtsparkasse Wuppertal unterstützt die Rudolf-August Oetker-Stiftung die Präsentation in Wuppertal.  

Karte
Förderstatus: abgeschlossen 2025
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Ort: Wuppertal
Institution: Von der Heydt-Museum
Förderbereich: Ausstellungen
Laufzeit: 16. Februar 2025 bis 18. Mai 2025