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Denkmalpflege

Ein Kleinod in der Uckermark

Blick in die Dorfkirche von Holzendorf

Von außen ist die Dorfkirche von Holzendorf eher schlicht, im Inneren aber entfaltet die Patronats­kirche eine besondere Pracht. Bis in die zweite Hälfte des 13. Jahr­hunderts reichen die Ursprünge der Feldstein­kirche zurück. Im frühen 16. Jahr­hundert erfolgte die Auf­stellung eines Schnitz­altars an der Ostwand. Umfassende Veränderungen gab es dann unter dem Patronats­herrn Otto Christoff von Raven (1704–1749) 1743 anlässlich seiner Heirat mit Charlotte Luise von Klützow (1722–1758): Rund­bogen­fenster wurden eingesetzt ebenso südliche Strebe­pfeiler aus Backstein. Vor allem aber erhielt der Raum eine prächtig bemalte Holz­tonnen­decke in edlen Blau-Grau-Tönen. Felder mit schwungvollen Akanthus­ranken und mit umkränzten Kartuschen mit Bibel­versen ziehen den Blick auf sich. Akanthus­ranken schmücken auch die Brüstungs­felder der Orgel­empore, deren Mitte von den Wappen des Hoch­zeits­paares von Raven und Klützow dominiert wird. Die Rudolf-August Oetker-Stiftung unterstützt die Sanierung des Dachs und der Holzdecke.

Karte
Förderstatus: abgeschlossen 2004
Bundesland: Brandenburg
Ort: Holzendorf
Institution: Evangelische Kirchen Holzendorf
Förderbereich: Denkmalpflege

Detailaufnahme der reich geschmückten Holztonnendecke

Detailaufnahme der Deckenmalerei mit Akanthusranken

Zu sehen ist der Innenraum der Patronatskirche mit beeindruckender Deckenbemalung.

Blick in die Dorfkirche von Holzendorf