Silber für Schloss Charlottenburg

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Foto: Daniel Lindner
Johann Engelbrecht: Ein Paar Girandolen mit dem Monogramm Friedrich Wilhelms I., König in Preußen, Augsburg 1733, Silber, gegossen, ziseliert, je 54 x 50 cm, Potsdam, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Schloss Charlottenburg, Inv. X 5558 und X 5559

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Foto: Daniel Lindner
2017 kann sich die Rudolf-August Oetker-Stiftung an der Erwerbung zweier großer silberner Girandolen-Leuchter für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg beteiligen. 1733 wurden insgesamt zehn Girandolen, je 54 cm hoch und 22 kg schwer, im Auftrag von König Friedrich Wilhelm I. in Preußen (1688–1740) für das Berliner Stadtschloss hergestellt. Nur noch diese zwei der vom Augsburger Goldschmied Johann Engelbrecht (1673–1748) gefertigten Girandolen sind heute erhalten. Die Leuchter weisen ein dynastisches Bildprogramm auf, bei dem je zwei Adler eine mit der preußischen Krone bedeckten Kartusche mit Friedrich Wilhelms Initialen flankieren. Ausgestellt sind sie seit ihrer Rückkehr nach Berlin in Schloss Charlottenburg.
Bundesland: Berlin
Ort: Berlin
Institution: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Schloss Charlottenburg
Förderbereich: Erwerbungen