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Standort: Bonn

Macke & Friends – Stimmen zur Sammlung

Das Museum August Macke Haus in Bonn befindet sich im ehemaligen Wohn- und Atelier­haus des Künstlers August Macke (1887–1914). Es widmet sich dem Leben und Schaffen des bekannten Expressionisten und zeigt wechselnde Aus­stellungen zur Kunst des (Rheinischen) Expressionismus und der Moderne. Macke war ein eifriger Netzwerker, der international Kontakte zu Künstler­kollegen, Galeristen und Sammler­n pflegte. Viele von ihnen empfing er in seinem Wohnhaus in Bonn, darunter namhafte Personen der damaligen Kunstszene wie Robert Delaunay (1885–1941) oder Gabriele Münter (1877–1962).

Die Ausstellung „Macke & Friends – Stimmen zur Sammlung“ (4. September 2025 bis 15. März 2026) stellt ausgewählte Werke aus den Sammlungsbeständen vor, die begleitet werden von Stimmen aus der Bonner Stadt­gesellschaft. Diese spontanen und persönlichen Eindrücke zu den rund 60 Werken von Macke und seinen Weg­begleitern werden in textlicher oder audiovisueller Form in die Ausstellung und den Katalog eingebunden. Auf diese Weise gelingt eine lebendige und offene Begegnung mit der Kunst, die auch Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Bildungs­partnerschaft zur intensiven Auseinander­setzung mit den Werken und zum kreativen Schreiben anregt.

Die Rudolf-August Oetker-Stiftung fördert die Ausstellung und insbesondere das Vermittlungs­programm mit Mitmachstationen und Angeboten für Kinder und Jugendliche.

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Katharina Grosse – Studio Paintings 1988–2023

2024 fördert die Stiftung eine monographische Ausstellung der deutschen Gegenwartskünstlerin Katharina Grosse (*1961), deren expansive, in den Außenraum ausgreifende Spray-Arbeiten auch internationale Bekanntheit erlangten. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bonn widmet sich den im Atelier geschaffenen Leinwandarbeiten der Künstlerin aus den späten 1980er-Jahren bis in die Gegenwart und fokussiert sich somit auf einen weniger beachteten Bereich ihres Schaffens. In ihren großformatigen, dynamischen Gemälden hebt Grosse konventionelle Bildvorstellungen von Oberfläche und Untergrund auf, als ergebnisoffener, schöpferischer Prozess nimmt ihre Malerei performative Züge an. Die Künstlerin erweitert immer wieder anders die Grenzen des Mediums Malerei – etwa durch die Einbeziehung natürlicher Materialien wie Erde und Äste.

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