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Standort: Frankfurt a. M.

Carl Schuch und Frankreich

Das Städel Museum in Frankfurt am Main widmet dem lange als Geheimtipp geltenden österreichischen Maler Carl Schuch (1846–1903) eine umfassende Ausstellung. Unter dem Titel „Carl Schuch und Frankreich“ werden Schuchs Stillleben und Landschaftsdarstellungen Gemälden seiner französischen Zeitgenossen gegenübergestellt. Dabei offenbart sich Schuchs malerische Ausdruckskraft und feinsinnige Farbgestaltung.

Wir unterstützen das Bildungs- und Vermittlungsprogramm der Ausstellung, insbesondere den Audioguide. Zudem fördern wir das Werkverzeichnis des Künstlers, das die Carl Schuch Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Belvedere in Wien herausgibt und das im Herbst 2026 erscheint.

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Fotografie trifft Musik: Festival „Amazônia”

Im September 2024 lädt die Alte Oper Frankfurt zu einem mehrtägigen Festival der besonderen Art. Das interdisziplinäre Kunstprojekt „Amazônia – The World of Sebastião Salgado“ verbindet Aufnahmen des weltweit bekannten brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado (1944–2025) mit der Orchesterkomposition „Wald des Amazonas“ von Heitor Villa-Lobos (1887–1959), nach einer Bearbeitung von Simone Menezes (*1977), und gespielt vom hr Sinfonie Orchester.

Der bei dem Festival anwesende Fotograf präsentiert eindrückliche und faszinierende Aufnahmen des bedrohten brasilianischen Regenwaldes und appelliert für den Schutz des Planeten.

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Kunst im Kleinformat

Der Frankfurter Konditor Johann Valentin Prehn (1749–1821) trug zu seiner Lebzeit eine umfangreiche Universalsammlung zusammen. Neben Gemälden, Grafiken und Skulpturen sammelte Prehn unter anderem Naturalia, römische Antiken, Münzen sowie ethnologische und kunstgewerbliche Objekte. Einmalig ist innerhalb einer solchen Sammlung sein Miniaturkabinett, das über 800 kleinformatige Malereien umfasst, arrangiert in 32 thematisch angeordneten Kästen. Diese wurden 1842 durch die Erben Prehns der Stadt Frankfurt geschenkt und befinden sich heute im Historischen Museum. Zusammen mit weiteren Förderern unterstützt die Rudolf-August Oetker-Stiftung das große Forschungsprojekt des Historischen Museums rund um das Miniaturkabinett in mehreren Etappen. So kann sie bei der Konservierung sowie bei der wissenschaftlichen Erschließung des Sammlungskatalogs behilflich sein.

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