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Restaurierungen, Wissenschaft

Kunst im Kleinformat

Ein Aquarell zeigt in einen Raum einen Teil der Kunstsammlung des Johann Valentin Prehn.

Carl Morgenstern: Das Gemäldekabinett des Johann Valentin Prehn, 1829, aquarellierte Zeichnung, 30,5 x 49,5 cm, Historisches Museum Frankfurt, Inv. Hmf.B0639

Der Frankfurter Konditor Johann Valentin Prehn (1749–1821) trug zu seiner Lebzeit eine umfangreiche Universalsammlung zusammen. Neben Gemälden, Grafiken und Skulpturen sammelte Prehn unter anderem Naturalia, römische Antiken, Münzen sowie ethnologische und kunstgewerbliche Objekte. Einmalig ist innerhalb einer solchen Sammlung sein Miniaturkabinett, das über 800 kleinformatige Malereien umfasst, arrangiert in 32 thematisch angeordneten Kästen. Diese wurden 1842 durch die Erben Prehns der Stadt Frankfurt geschenkt und befinden sich heute im Historischen Museum. Zusammen mit weiteren Förderern unterstützt die Rudolf-August Oetker-Stiftung das große Forschungsprojekt des Historischen Museums rund um das Miniaturkabinett in mehreren Etappen. So kann sie bei der Konservierung sowie bei der wissenschaftlichen Erschließung des Sammlungskatalogs behilflich sein.

Karte
Förderstatus: abgeschlossen 2020
Bundesland: Hessen
Ort: Frankfurt a. M.
Förderbereich: Restaurierungen, Wissenschaft

Prehns Miniaturkabinett, Kasten 9, Historisches Museum Frankfurt

Unbekannter Künstler: Königin Caroline Mathilde von Dänemark mit dem Haupt des Johann Friedrich Struensee, nach 1772, ölhaltige Malerei auf Hadernpappe, Historisches Museum Frankfurt, Inv. Pr346 (Kasten 20)

Giovanni Battista Naldini oder Werkstatt (nach Michelangelo Buonarroti): Der Raub des Ganymed, 1560/65 (?), ölhaltige Malerei auf Leinwand, 20,7 x 28,5 cm, Historisches Museum Frankfurt, Inv. Pr017 (Kasten 18)